Meine Serien-Linktipps (75)

Es sind harte Wochen für die Nicht-„Game of Thrones“-Gucker*innen – alle reden und posten und schreiben über die Serie. Die Serien-Linktipps sind da keine Ausnahme. Außerdem geht’s unter anderem um den spektakulären Wechsel von Shonda Rhimes, die Fangemeinde von „Orphan Black“ und die Strahlkraft von Kostümen. Frohes Lesen!
  
(via Giphy)

Soso. –  An Fundstücken zu „Game of Thrones“ komme ich natürlich auch in dieser Woche nicht vorbei. Aber wer will das schon?! 😉 Ich habe insgesamt sechs Links dazu ausgewählt – drei unabhängig von Folge 5, die Anfang der Woche zu sehen war, und drei, die sich auf die Folge beziehen.

Fundstücke ohne Bezug zu Folge 5:
– Schon wieder ist die nächste Episode geleakt worden, dieses Mal fast eine Woche vor Ausstrahlung. Es handelt sich bei diesem Leak allerdings um ein Versehen bei HBO Spanien. Eine Stunde lang stand Folge 6 online, Zeit genug, dass die Folge nun an allen möglichen Ecken des Internets zu finden ist.
– Die „New York Times“ lässt jeden „Game of Thrones“-Fan mitbasteln: In einer Grafik kann man jeden der 50 wichtigsten Charaktere einordnen und natürlich sein eigenes Ergebnis mit der Meinung der Masse vergleichen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist diese Grafik nur der erste Schritt – ich bin gespannt, was folgt.
– Die Night’s-Watch-Mäntel schneidern, das geht jetzt auch zu Hause: Ikea hat darauf reagiert, dass die Kostümdesigner die Mäntel für die Männer an der Mauer aus Ikea-Teppichen fertigen (siehe Serien-Linktipps von voriger Woche) und nun sogar eine Anleitung dafür veröffentlicht. Well played, Ikea!

Fundstücke mit Bezug zu Folge 5:
– Beim „Guardian“ hat man eine Entwicklung aufgeschrieben, über die ich mir auch beim Gucken von Episode 5 Gedanken gemacht habe: Es gibt keine Sexszenen mehr und kaum noch nackte Haut. – Achtung, Spoiler hinter folgendem Link – Warum ist das so?
– Lesen hilft. Immer. So auch in „Game of Thrones“. Was Gilly beim Lesen in der Chronik nebenbei wirklich enthüllt hat, wird bei „IGN“ erklärt. – Achtung, Spoiler hinter folgendem Link – Ein Knaller, der alles verändern könnte.
– Und was es mit dem Brief auf sich hat, den Arya bei Littlefinger findet, wird bei „Vulture“ erklärt. – Achtung, Spoiler hinter folgendem Link – Alte Post.

Ui.Shonda Rhimes wird die nächsten vier Jahre für Netflix arbeiten. Eine einfache Nachricht, die aber ein Knaller ist. Denn Shonda Rhimes, eine der erfolgreichsten Serien-Erfinderinnen und -Autorinnen der USA, kehrt damit dem alten Fernsehen (in ihrem Fall: dem Sender ABC, für den sie Erfolgsserien wie „Grey’s Anatomy“ gemacht hat) den Rücken zu und wendet sich der Zukunft zu. Das wird zweifellos ihre Art, Serien zu machen, verändern. Aber die Hoffnung von Maureen Ryan, Chef-TV-Kritikerin von „Variety“, geht auch in eine andere Richtung: Dass Netflix von Rhimes lernt und ihr Talent auf andere Netflix-Serien abfärbt. Ryans Kommentar.

Ah! – Am 12. August ist „Orphan Black“ in den USA zu Ende gegangen, für viele Fans wird das ein schwerer Tag gewesen sein. Die „New York Times“ hat sich in einem ausführlichen Text damit beschäftigt, wie es die Serie geschafft hat, eine ganz besondere Beziehung zu ihren Fans aufzubauen. „Forget Ratings“

Oh. – Die Designerin Ane Crabtree gehört zu den Großen in der Serienbranche – sie hat unter anderem die Kostüme für „The Sopranos“ oder „Westworld“ entworfen. Und von ihr stammt auch die Kleidung in „The Handmaid’s Tale“, die mittlerweile im wirklichen Leben zu einer Form des Protests geworden ist. Das Design-Magazin „dezeen“ hat sie getroffen und mit ihr über ihre Arbeit und die Wirkung von Kostümen gesprochen.

Ja! – Vor ein paar Wochen gab es heftige Kritik daran, dass der Writers‘ Room für die elfte Staffel von „Akte X“ nur mit männlichen Autoren besetzt ist. Die Kritik hat Wirkung gezeigt: Mittlerweile wurden sowohl Autorinnen als auch Regisseurinnen engagiert. Dass bei Serienproduktionen oft Männer in der Mehrheit sind, ist auch nach jahrelanger Diskussion noch immer ein großes Problem, das nur langsam erkannt und noch langsamer angegangen wird. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich gelesen habe, dass zum Autorenteam der Nerd-Serie „Rick and Morty“ nun auch vier Frauen gehören. „The internet’s favorite cartoon show proves hiring women is not that hard“

Und zum Schluss noch ein paar News: 

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