Meine Serien-Linktipps der Woche (37)

Die Alicia-Florrick-Abschiedswochen sind nun offiziell angebrochen. Schnüff. Was es außer Wehmut noch alles in den Serien-Linktipps gibt? Zum Beispiel einen Aufreger über „Game of Thrones“ (natürlich!), die Berlin-Begeisterung von US-Serienmachern und eine Diskussion über deutsche Serien. Frohes Lesen!
(via Giphy)

Abschiedsschmerz – Ich werde mich jetzt drei Wochen lang im Abschiedsschmerz suhlen. Mindestens! Denn am Sonntag wurde die vorletzte Folge von „The Good Wife“ gezeigt. Schnüff. Und in ihrer letzten Staffel ist die Serie noch einmal richtig gut geworden. Ich bin zwar eigentlich ein Fan davon, wenn eine Serie rechtzeitig aufhört. Traurig ist es trotzdem. „Vulture“ hat eine besondere Liste veröffentlicht, die die Stärken und Schwächen der Serie aufzeigt: „The best and worst of ‚The Good Wife'“

Berlin, du bist so wunderbar! – Amerikanische Serienmacher sind neuerdings begeistert von Berlin. Allerdings nicht nur wegen der spannenden Kulissen und der interessanten Geschichte, wie Charlotte Haunhorst für die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt: „Warum US-Serienmacher Berlin plötzlich so heiß finden“

Wie geht’s weiter? – „Oft scheitern Serien an der Dummheit einzelner Leute.“ Dieser Satz ist in einer Diskussionsrunde von Senderverantwortlichen zum Zustand der deutschen Serie beim Serien-Summit in Köln gefallen. Lesenswert, was Marcus Kirzynowski von „Fortsetzung.tv“ dazu aufgeschrieben hat. (Der erste Teil des Textes dreht sich um neue europäische Projekte, erst in der zweiten Hälfte geht es um die deutschen Serien.)  „Lokal und global: Trends auf dem Serien-Summit“

Ärgerlich – Ich habe mich über eine Szene in der zweiten Folge der sechsten Staffel „Game of Thrones“ ziemlich geärgert. Und habe dann am nächsten Tag festgestellt, dass es nicht nur mir so ging: „Salon.com“-Fernsehkritikerin Sonia Saraiya hat aufgeschrieben, warum diese eine Szene fehl am Platz war. Achtung! Hinter folgendem Link verbergen sich Spoiler auf die neue Staffel „Game of Thrones“! Link
Megan Garber von „The Atlantic“ dagegen entdeckt anhand der Szene ein Muster, das an die Nieren geht. Achtung! Hinter folgendem Link verbergen sich Spoiler auf die neue Staffel „Game of Thrones“! Noch’n Link

Lieblingscharakterzug? Fies! – Die Wissenschaft hat festgestellt … warum wir bei besonderen Fieslingen in Serien gerne mitfiebern. Kommunikationswissenschaftler an der Uni Boston haben sich genauer angeschaut, welche Charakterzüge eine Figur haben muss, damit wir sie mögen, obwohl sie schlimme Dinge tut: „Why we root for characters who do bad deeds“

Zuhören – Annette Hess hat „Weissensee“ und „Ku’damm 56“ geschrieben. Und hat jetzt ausführlich und ziemlich offen im Podcast „Autoren’nen“ über ihre Arbeit geplaudert. Hört doch mal rein: „Autoren’nen mit Annette Hess“

Was Neues – Ich habe noch nicht reingeschaut, weil ich den Hauptdarsteller absolut nicht mag. Aber die französische Serie „Marseille“ – Netflix‘ erste Eigenproduktion in Frankreich – scheint ganz gut zu sein. Das schreibt zumindest Christian Buß von „Spiegel Online“:  „‚Marseille‘ mit Gérard Depardieu: Immobilien sind das neue Kokain“

Und zum Schluss noch eine News und ein unterhaltsames Video:
– Die neue „Star Trek“-Serie soll in Toronto entstehen. Im Herbst geht die Produktion los.
– „Slate“ hat alle Spitznamen, die Titus für Kimmy Schmidt hat, in einem Video zusammengeschnitten. Herrlich.



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1 Kommentar

  1. Oh ja, „Good Wife“ werde ich auch nachtrauern… Ich finde es einerseits zwar auch gut, dass die Serienmacher Schluss machen, bevor ihnen die Ideen ausgehen, aber die Charaktere habe ich allesamt sehr lieb gewonnen, dass es schwer wird, Abschied zu nehmen.

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